Das schreibt die Presse über uns (2023)

GOODNEWS4 6.November 2023

Ehrenmedaille des Elysee-Vertrags

Europahymne und hohe Ehrung für Baden-Badener Serge Chéri-Zécoté - Engagement für deutsch-französischen Freundschaft

Serge Chéri-Zécoté erhielt die Ehrenmedaille des Elysee-Vertrags aus den Händen
von Generalkonsul Gaël de Maisonneuve. Foto: Werner Henn

 

Von Veruschka Rechel

Baden-Baden 06.11.2023, Bericht:RedaktionAm vergangenen Mittwoch wurde bei einem Festakt in der Residenz Bären in Baden-Baden Serge Chéri-Zécoté, Gründungspräsident der Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg e.V., mit der Ehrenmedaille des Elysee-Vertrags geehrt.

Die Ehrenmedaille wurde Serge Chéri-Zécoté von Gaël de Maisonneuve, dem Generalkonsul von Frankreich in Stuttgart, übergeben.

"Diese Medaille, zum 60. Jubiläum des Elysee-Vertrags gegründet und verliehen vom Observatorium der Deutsch-Französischen Beziehungen für den Europäischen Aufbau (Observatoire des Relations Franco-Allemandes pour la Construction Européenne) und dem Zentrum für Deutsch-Französische Hohe Studien für Europa (Centre des Hautes Études Franco-Allemandes pour l'Europe), zeichnet ein außergewöhnliches Engagement für die Freundschaft zwischen beiden Völkern und die europäische Sache aus", erklärt der Verein der Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg, in einer Mitteilung.

Die weitere Mitteilung von Antoine Ruck, Freunde von Martinique und der Karibik, im Wortlaut:

Außer dem Vorstand und den Mitgliedern des Vereins, waren viele Ehrengäste präsent, insbesondere Oberbürgermeister Dietmar Späth, Stadtrat Werner Henn, Audrey Leclerc konsularische Vertrerin der Franzosen im Ausland in Süddeutschland und Mitglied der Nationalversammlung der Auslandsfranzosen, Dr Martine Schoeppner Honorarmitglied der Nationalversammlung der Auslandsfranzosen, Rudi Leonhardt Präsident der deutsch-französischen Gesellschaft, Claire Goldammer Vize-Präsidentin der deutsch-französischen Gesellschaft, Ute Blumeyer Leiterin des Brahmshauses.

Mit der Europahymne, gespielt von der talentierten Violonistin Fanny Anaïs Schell, wurde die Feier eröffnet.

Bevor Generalkonsul Gaël de Maisonneuve die Ehrenmedaille ansteckte, erinnerte er an den Lebenslauf Chéri-Zécotés, der 1938 in Fort-de-France (Martinique) das Licht der Welt erblickte. Er unterstrich unter anderem seine militärische Karriere, die von mehreren Auszeichnungen und Orden gekrönt wurde, und die ihn letztendlich nach Baden-Baden führte. Hier lernte er seine künftige Frau kennen, was ihn veranlasst hat Baden-Badener Bürger zu werden und sich seitdem, unter anderem, für die deutsch-französische Freundschaft, insbesondere mit dem Blickwinkel der französischen Überseegebiete in der Karibik, einzusetzen. Außer seinen vielseitigen beruflichen, sozialen, gewerkschaftlichen und politischen Engagements, begrüßte Gaël de Maisonneuve die Gründung 2003 durch Serge Chéri-Zécoté des Vereins der Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg, dessen Vorsitzender er seitdem ist. Dieser Verein, durch seine kulturellen Veranstaltungen über bemerkenswerte Künstler und Persönlichkeiten aus der Martinique und der Karibik, seine humanistische und humanitäre Unterstützung an Hilfsbedürftige aus der Karibik, seien es mittellose Studenten oder Hurrikanopfer, trägt zweifellos zu besseren Kenntnis dieser Ultraperiphären Gebieten Europas hierzulande bei.

Mit der Marseillaise wertete noch Fanny Anaïs Schell und ihre Violine die Auszeichnung auf.

In seiner anschließenden Ansprache fand OB Späth, dass die Parolen "Alle Menschen werden Brüder" aus der Ode an die Freude, die im Auftakt gespielt wurde, zur heutigen Veranstaltung ganz besonders passt. Er gratulierte herzlich Serge Chéri-Zécoté für seine wohlverdiente Ehrenmedaille und unterstrich wie sein von ihm gegründeten Verein der Freunde von Martinique und der Karibik dem internationalen und weltoffenen Charakter der Stadt Baden-Baden beiträgt.

Serge Chéri-Zécoté zeigte sich von all dieser Ehre, die ihm zuteilwurde, sehr gerührt und sprach seine Liebe zu Baden-Baden, die schon lange seine Heimat geworden ist, aus mit: "Ich wohne nicht in Deutschland, ich wohne in Baden-Baden." Er dankte allen Gäste für ihre Anwesenheit und Unterstützung zu diesem Anlass und lud danach alle zum gemütlichen Beisammensein und leiblichen Wohl ein.

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Badisches Tagblatt und Badische Neueste Nachrichten 4.11.2023

Ein Leben im Dienst der deutsch-französischen Freundschaft

Serge Chéri-Zécoté aus Baden-Baden wird für sein humanistisches Engagement ausgezeichnet

Gaël de Maisonneuve (links) zeichnet Serge Chéri-Zécoté für sein humanistisches Engagement
mit der Ehrenmedaille des Elysee-Vertrags aus. Foto: Veruschka Rechel

 

Von Veruschka Rechel

Baden-Baden. Hoher Besuch in der Residenz Bären in Baden-Baden: Der Generalkonsul von Frankreich in Stuttgart, Gaël de Maisonneuve, überreichte Serge Chéri-Zécoté die Ehrenmedaille des Elysee-Vertrags für sein humanistisches Engagement im Dienst der deutsch-französischen Freundschaft.

Sein ganzes Leben lang war es ein besonderes Anliegen des Geehrten, dem Wohl der Gemeinschaft zu dienen und zur Kenntnis über die kulturellen Reichtümer der Karibik beizutragen. Deshalb gründete Chéri-Zécoté 2003 den Verein "Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg", dessen Präsident er bis heute ist. Durch regelmäßige Veranstaltungen, zum Beispiel am französischen Nationalfeiertag am 14. Juli oder am "Internationalen Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel und seine Abschaffung" am 23. August, macht der Verein das Leben und Werk von Persönlichkeiten aus der Karibik bekannt. Berühmte Beispiele sind der Schriftsteller Joseph Zobel, der Politiker Frantz Fanon, der Philosoph Édouard Glissant und der Politiker Gaston Monnerville. Ihnen zu Ehren pflanzte der Verein in Zusammenarbeit mit dem Gartenamt insgesamt sechs Bäume in der Lichtentaler Allee. Zu seinen weiteren Tätigkeiten gehören Preisverleihungen an Schüler, die sich besonders mit der französischen Sprache befassen. Die Mitgliedsbeiträge sowie Einnahmen durch Veranstaltungen werden für humanitäre Zwecke verwendet wie für Saint-Martin nach dem Hurrikan 2017 und Haiti nach dem Erdbeben 2021. Auch mittellose Studenten aus Übersee, die auf dem europäischen Kontinent studieren, werden unterstützt.

Nachdem Serge Chéri-Zécoté 1959 als Rekrut einberufen wurde, diente er seinem französischen Vaterland unter anderem in Nordafrika während des Algerienkriegs und in Deutschland. 1962 wurde er zum Unteroffizier befördert, und zwanzig Jahre später beendete er seine aktive Karriere in Baden-Baden im Rang eines Oberbefehlshabers. Anschließend setzte er als Reservemajor sein militärisches Engagement noch bis 1999 fort. Seine Dienste für Frankreich brachten ihm mehrere hohe Auszeichnungen ein, darunter die "Médaille militaire" und den "Ordre national du Mérite", den französischen Nationalverdienstorden.

Nach seiner Militärkarriere begann Serge Chéri-Zécoté eine zivile Laufbahn beim französischen Stab in Baden-Baden. Von 1982 bis zur Auflösung der Garnison im Jahr 1999 war er Leiter des Hotels Bellonne, das sich in der damaligen Ufgaustraße, dem heutigen Jaltaring, befand. Schon damals zeigte sich Chéri-Zécotés humanistische Einstellung darin, dass er die Renovierungsarbeiten des Hotels vor allem durch Verbände für Hilfsbedürftige ausführen ließ. "Leider wurde es später abgerissen, um modernen Wohnungen zu weichen", erklärt der Franzose. Als Mitglied des Hauptbetriebsrats der in Deutschland stationierten Streitkräfte vertrat Chéri-Zécoté mit Tatkraft und Überzeugung die Interessen des Zivilpersonals. Bei der Auflösung der französischen Streitkräfte in Baden-Baden kümmerte er sich darum, dass die daraus resultierenden menschlichen, familiären und materiellen Probleme des betroffenen Personals berücksichtigt wurden.

Serge Chéri-Zécoté selbst entschied sich aus Liebe zu seiner Frau, einer gebürtigen Baden-Badenerin, hier zu bleiben. Er ging in den Ruhestand und widmete sich mit Leidenschaft seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten. So engagierte er sich persönlich und finanziell im Förderverein des deutsch-französischen Kindergartens "Le Petit Prince" auf dem Campus, um das Erbe der französischen Präsenz in Baden-Baden aufrechtzuerhalten. Als französischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland nahm er immer gerne am Leben der Stadt teil und beteiligte sich sogar an den Kommunalwahlen, indem er sich 2010 und 2014 auf die Wahlliste der Grünen setzen ließ. Ebenso engagiert verteidigte Che?ri-Ze?cote? auch die Interessen seiner französischen Landsleute und war 2021 bei den letzten Konsularwahlen der Versammlung der Franzosen im Ausland auf ihrer Liste vertreten.

"Doch zu Hause bin ich hier, und das eigentlich seit 1963. Zuerst als Soldat, dann als Zivilist und seit 1966 als Ehemann einer Einheimischen", betont der Wahl-Baden-Badener. Die Kurstadt sei also schon seit langem seine Heimat, obwohl er noch viele Verwandte und Bekannte auf Martinique habe, zu denen er einen regelmäßigen Kontakt pflege. "Nur Reisen dorthin erlaubt mir mein hohes Alter nicht mehr", bedauert der 85-Jährige.

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Goodnews 16.7.2023

Französischer Nationalfeiertag

Freunde von Martinique feierten französischen Nationalfeiertag in Baden-Baden- 20-jähriges Jubiläum mit Musik und Poesie

Präsident Serge Chéri-Zécoté (links) und die Freunde von Martinique feiern den "14-juillet"

 

Die Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg e.V. hielten daran, den "14-juillet" des diesjährigen 20. Jubiläums des Vereins (2003-2023) besonders würdig zu begehen. So wurden die Mitglieder bei einer Feier im Kaminzimmer des Atlantic-Parkhotel mit der Musik des renommierten Violinisten Alexander Kosarov und des Pianisten und Jazzman Freddy Schmitt vergnügt. Nachdem Präsident Chéri-Zécoté die Damen mit einer roten Rose empfing, eröffnete Alexander Kozarov mit der Europahymne die Veranstaltung.

Nach einigen verzaubernden Musikstücken des hochtalentierten Violinisten, bedankte sich Serge Cheri-Zécoté tiefst bei den Mitgliedern für die zwanzigjährige Unterstützung. Er unterstrich insbesondere, dass der Verein von der Territorialregierung Martiniques und mehreren Ministerien anerkannt wurde: "Seien wir daher stolz auf die geleistete Arbeit und die Ergebnisse, die wir durch unser vielfältiges Handeln erzielt haben". Er erwähnte auch die Namen der Gründungsmitglieder, von denen mehrere anwesend waren. Mit Freude, guter Laune, leiblichem Wohl und den reißenden Rhythmen von Freddy Schmitt am Klavier ging die Zusammenkunft weiter.

Der Präsident ließ sich es nicht nehmen, noch ein Gedicht des Martiniquaisischen Schriftstellers Aimé Césaire vorzutragen.

Außerdem sorgte Frau Dr. Martine Schoeppner, Honorarmitglied der Versammlung der Franzosen im Ausland, für eine Überraschung: Sie gab bekannt, dass Präsident Serge Cheri-Zécoté die Ehrenmedaille des Elysee-Vertrags für sein Engagement für die Deutsch-Französische Freundschaft ganz neulich verliehen wurde. Der Generalkonsul von Frankreich in Stuttgart wird ihm demnächst diese Auszeichnung anstecken. Serge Chéri-Zécoté zeigte sich gerührt und stolz darüber. Bald wieder ein Grund zum feiern.

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GBadisches Tagblatt - 4. Mai 2023

Verein pflanzt Baum auf dem Michaelsberg

Scheinbuche wird zum Zeichen für das Jubiläum der Freunde von Martinique in Baden-Württemberg
(von Christiane Krause-Dimmock)

Nach der Pflanzung vor der herrlichen Perspektive der Altstadt.
Vlnr: Gartenamtleiter Markus Brunsing, Dr. Martine Schoeppner
Honorarmitglied der Versammlung der Franzosen im Ausland,
Vizepräsident Antoine Ruck, Präsident Serge Chéri-Zécoté,
Generalkonsul Gaël de Maisonneuve, DFG-Präsident Rudi Leonhardt,
Schatzmeister Charles Babillotte. (Foto: Christiane Ruck).

Baden-Baden. Der Michaelsberg hat ein neues lebendiges Schmuckstück erhalten. Nothofagus Antarctica lautet sein Name, ein Baum, der aus Chile und für die Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg dennoch Symbolcharalter hat. Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Vereins, stifteten die Mitglieder dieses besondere Gewächs.

Baden-Baden ist fern der ursprünglichen Heimat. Die Karibik, insbesondere Martinique, sollten hier einen besonderen Platz erhalten, um deren kultuellen Reichtum auch hierzulande bekannter zu machen, war der Impuls, den Serge Cheri-Zécoté setzen wollte, als er 2003 den Verein "Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg e.V." gründete, einen humanistischen und kulturellen Verein.

Dem Gründungsansinnen wurde seither auf vielfache Weise Rechnung getragen, verweist er auf durchgeführte Konferenzen aber auch auf regelmäßig Vorträge über Leben und Werk von Autoren, Dichtern, Musikern und Politikern aus der Karibik oder zumindest mit Bezug zu dieser Region. Dazu gehören etwa Frantz Fanon, Edouard Glissant, Aimé Césaire, Saint-John Perse, Joseph Boulogne Chevalier de Saint-Georges, Joseph Zobel, Victor Schślcher, Abbé Grégoire, Félix Eboué, Léon-Gontran Damas, Joséphine de Beauharnais, General Thomas Alexandre Dumas, Severiano de Heredia oder beispielsweise auch Gaston Monnerville. Ein klein wenig schlägt sich dies auch im öffentlichen Raum nieder. Denn mehrfach schon hat der Verein einigen dieser Persönlichkeiten hier am Sitz des Vereins in Parks und Gärten Bäume gestiftet.

Die Idee, mit der die Verbindung zum kulturellen Schatz der Karibik auch in Baden-Baden belebt werden soll, hat man auch versucht in der jungen Generation zu verankern. Immer wieder werden Preise an Schüler vergeben, die sich mit Schriftstellern aus Übersee oder überhaupt mit der französischen Sprache ganz besonders befassen

Damit schließt sich übrigens in gewisser Weise wiederum ein Kreis. Denn in den Anfängen des Vereins war eines der erklärten Ziele, Studenten aus der Karibik und den Überseegebiete, die hierzulande studieren wollten, Hilfe zu gewähren, erinnerte Präsident Serge Chéri-Zécoté anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten an den Beginn.

Die eingangs erwähnte Nothofagus Antarctica, die jetzt gemeinsam mit dem Gartenamt gepflanzt wurde, soll ausnahmsweise nicht an einen berühmten Künstler aus der Karibik erinnern sondern an den Verein selbst, an dessen 20stes Jubiläum, das jetzt begangen wurde. Gut ausgewählt wurde deshalb der Standort bei Schloss Solms, wo ehedem das französische Konsulat untergebracht war. Vom Vorplatz der kleinen Gedenkkapelle, die sich dort befindet, hat der Nothofagus Antarctica vor sich die Perspektive der Altstadt

Dass ein Baum ausgewählt wurde, der nicht explizit in Martinique zuhause ist, hat übrigens einen trifftigen Grund, wie vom Gartenamt erläutert wurde. Es handle sich bei dieser Art um eines der ganz wenigen Gehölze aus Südamerika, das im hier vorherrschenden Klima gedeiht.

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Goodnews4 22.April 2023

Freunde von Martinique feiern 20jähriges Jubiläum -
Baumpflanzung am Baden-Badener Michaelsberg

Vlnr: Markus Brunsing, Serge Chéri-Zécoté, Martine Schoeppner, Generalkonsul Gaël de Maisonneuve, DFG-Präsident Rudi Leonhardt (Foto: Christiane Ruck)

 

Baden-Baden, 22.04.2023, Bericht: Freunde von Martinique. Als Serge Cheri-Zécoté 2003 den Verein "Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg e.V." gründete, sollte es vor allem ein humanistischer und kultureller Verein sein. So veranstaltet er seither unter anderem verschiedene Konferenzen, um den kulturellen Reichtum der Karibik und insbesondere seiner Geburtsinsel Martinique hier bekannt zu machen.

In den letzten 20 Jahren gab es regelmäßig Vorträge über Leben und Werk von Autoren, Dichtern, Musikern und Politikern aus der Karibik oder mit Bezug zu dieser Region, wie Frantz Fanon, Edouard Glissant, Aimé Césaire, Saint-John Perse, Joseph Boulogne Chevalier de Saint-Georges, Joseph Zobel, Victor Schślcher, Abbé Grégoire, Félix Eboué, Léon-Gontran Damas, Joséphine de Beauharnais, General Thomas Alexandre Dumas, Severiano de Heredia, Gaston Monnerville, und noch viele andere. Der Verein teilt auch regelmäßig Preise an Schülern, die sich hier mit Schriftstellern aus Übersee oder überhaupt mit der französischen Sprache ganz besonders befassen, aus. Auch in den Parks und Gärten der Stadt Baden-Baden ließ der Verein schon mehrmals zu Ehren Schriftstellern aus Übersee wie Aimé Césaire, Edouard Glissant und Maryse Condé Bäume pflanzen.

Nun wurde wiederum einen Baum gepflanzt, diesmal zur Erinnerung an den 20. Jubiläum des Vereins. In Zusammenarbeit mit dem Gartenamt wurde dafür ein Standort am Michaelsberg mit traumhaftem Ausblick auf die Altstadt Baden-Baden, unweit des ehemaligen französischen Konsulats im Schoss Solms, ausgewählt. So wurde auf dem Vorplatz der kleinen Gedenkkapelle die sich dort befindet, ein "Nothofagus Antarctica" gepflanzt. Zwar ist es ein Baum, der aus Chile und damit nicht aus Martinique stammt. Aber es ist eines der ganz wenigen Gehölze aus Südamerika, das in unserem Klima wächst.

Mehrere Persönlichkeiten ehrten den Verein mit ihrer Anwesenheit, insbesondere Gaël De Maisonneuve, Generalkonsul von Frankreich in Stuttgart, Dr. Martine Schöppner, Honorarmitglied der Versammlung der Franzosen im Ausland und Rudi Leonhardt, Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft. Nachdem Markus Brunsing, Leiter des Gartenamts, den Standort und die ausgesuchte Baumart mit viel Begeisterung präsentierte, ging es zur eigentlichen Pflanzung über. Serge Chéri-Zécoté, die Ehrengäste und die anwesenden Mitglieder griffen zur Schaufel und gaben sich Mühe die vorbereitete Arbeit des Gartenamtpersonals zu vollenden. Danach übergab Präsident Serge Cheri-Zécoté den Gästen und Mitgliedern eine Erinnerungsmedaille.

Beim anschließendem gemütlichen Empfang im Atlantic Parkhotel, erinnerte Präsident Serge Chéri-Zécoté noch an die Anfängen des Vereins und dessen Ziele, darunter die Hilfe an Studenten aus der Karibik und Überseegebiete, die hierzulande studieren wollen. Er nahm in Namen der Mitglieder die Gratulationen, Wünsche und Geschenke der Gäste an, bevor man das Glas der Freundschaft erhob.

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Badisches Tagblatt und Goodnews4 28.3.2023

Geschenk zum Jubiläum

Internationales Flair von Baden-Baden - Verein der "Freunde von Martinique und der Karibik" erhält Jubiläumsgeschenk

Jean-Claude Pastel, Gönner des Vereins, spendet zum Jubiläum

 
Baden-Baden, 28.03.2023, Bericht: Redaktion Der Verein der "Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg" ist einer der Aktivposten des internationalen Baden-Baden.

Es sind auch die Spenden, die das ehrenamtliche Wirken in solchen Initiativen am Leben halten. Jean-Claude Pastel, Geschäftsführer der Firma Cartonnages d'Alsace in Weyersheim, habe eine großzügige Spende in Höhe von 1.200 Euro geleistet, berichtet Serge Chéri-Zécoté Präsident der "Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg". Dieser Beitrag werde dem Verein helfen, die Veranstaltungen zum 20-jährigen Bestehen des 2003 gegründeten Vereins zu durchzuführen und auch seine kulturellen und humanistischen Ziele fortzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Gartenamt Baden-Baden soll dieses Jubiläum insbesondere mit der Pflanzung eines Baums unweit der Lichtentaler Allee im kommenden April gewürdigt werden. Es handelt sich um ein Nothofagus, ein Gehölz aus Südamerika.

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Goodnews4 - 23. Januar 2023 und Badisches Tagblatt 28. Januar 2023

60 Jahre deutsch-französischer Freundschaftsvertrag

Auch die "Freunde von Martinique und der Karibik" feierten den "Elysée-Vertrag" - Baden-Badener bei Generalkonsul Gaël de Maisonneuve

Vlnr: Der französische Generalkonsul in Stuttgart Gaël de Maisonneuve, Eva Huwald und Uwe Peleikis. Foto: Freunde von Martinique

 
Baden-Baden, 23.01.2023, Bericht: Redaktion. Die französische Republik reicht geografisch bis in die Karibik. Auch der in Baden-Baden beheimatete Verein "Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg" und dessen Präsident Serge Chéri-Zécoté feierten das 60. Jubiläumsjahr des Élysée-Vertrags.

Die Mitglieder des Vereins waren für die Feierlichkeiten von Generalkonsul Gaël de Maisonneuve nach Stuttgart eingeladen.

Die Mitteilung des Vereins "Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg" im Wortlaut:

Am 20. Januar 2023 hatte der Verein der Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg die Ehre, bei der Veranstaltung anlässlich des 60. Jahrestages des Élysée-Vertrags im "Institut Français de Stuttgart" von Generalkonsul Gaël de Maisonneuve eingeladen zu sein. Der Verein wurde durch seine Mitglieder Eva Huwald und Uwe Peleikis vertreten. In der Plenarsitzung erwähnte und unterstrich der Generalkonsul insbesondere die Anwesenheit und die Tätigkeiten des Vereins der Freunde von Martinique und der Karibik, dessen Sitz in Baden-Baden ist.
An diesem interessanten, informativen und unterhaltsamen Tag hatten die anwesenden Mitglieder die Gelegenheit, viele Persönlichkeiten kennenzulernen und Gespräche über die Bedeutung Europas und insbesondere das Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland zu führen. Besonders geschätzt haben Eva Huwald und Uwe Peleikis die Ansprachen von Herrn Frédéric Petit, Abgeordneter der Franzosen im Ausland, der der deutsch-französischen Zusammenarbeit sehr verbunden ist. Der Präsident der Freunde von Martinique und der Karibik in Baden-Württemberg Serge Chéri-Zecoté dankt Eva Huwald und Uwe Peleikis für die würdige Vertretung des Vereins.

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Martinique

Geschichte

Als erster Europäer entdeckte Kolumbus Martinique 1502 auf seiner vierten Reise. Die Insel wurde 1635 von Frankreich kolonialisiert und blieb seitdem bis auf drei kurze Perioden fremder Besatzung in französischem Besitz. Am 23. Juni 1763 wurde Joséphine de Beauharnais, geb. Tascher, die spätere Gattin Napoleons in Trois-Ilets bei Fort de France auf Martinique geboren. Ihre Eltern betrieben dort eine Zuckerrohrplantage, die noch heute als Museum zu besichtigen ist. Auf dem Zentralplatz von Fort de France steht eine kleine Statue von Joséphine, allerdings ohne Kopf, da sie sich bei der Bevölkerung unbeliebt gemacht hatte wegen der erneuten Einführung der Sklaverei auf Martinique.

1902 brach der auf der Insel gelegene Vulkan Mont Pelée aus. Dies hatte 26.000 Tote zur Folge.

1946 wurde Martinique zu einem der französischen Überseedépartements (Départements d'Outre-Mer / DOM), die politisch als Teil des Mutterlandes gelten.

1982 wurde Martinique zur Region erhoben.